Plastikrecycling mit Bakterien



Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Mikrobiologie der RWTH Aachen

Unser Verwertungsteam forscht aktuell in verschiedene Richtungen, um am Ende möglichst ökologische als auch ökonomische Recyclings-Strategien für verschiedenste Arten von Kunststoffen zu haben. Seit Ende vergangenen Jahres kooperieren wir deshalb unter anderem auch mit dem Institut für angewandte Mikrobiologie der RWTH Aachen (iAMB).


Dort arbeitet Universitätsprofessor Lars Blank mit seiner Arbeitsgruppe daran, Plastikabfälle umweltfreundlich in wertschöpfende, nachhaltige Biomaterialien umzuwandeln: und zwar mit Bakterien. Mittels synthetischer Biologie machen sich die Wissenschaftler die Fähigkeit von diesen Bakterien zu Nutze, die Grundbausteine des Plastikmülls als Nahrung zu verwenden und gleichzeitig neuen, biologisch abbaubaren Kunststoff herzustellen.


Da kommt schnell die Frage auf, ob das Plastikproblem der Meere nicht dadurch gelöst werden kann, diese Mikroben im Meer ihre Arbeit verrichten zu lassen. Ganz so einfach ist das Ganze aber leider nicht. Es gibt verschiedene Sorten von Kunststoffen, die alle aus unterschiedlichen Bausteinen aufgebaut und miteinander verknüpft sind, wie lange Ketten (sogenannte Polymerketten). Der erste Schritt ist es also, diese Ketten unter Verwendung hochtechnisierter Enzymmischungen wieder zu lösen (Depolymerisation), damit Bakterien die resultierenden Grundbausteine als Nahrung verwenden können.





Das letzte EU-geförderte Projekt des erwähnten RWTH-Instituts “From Plastic waste to Plastic value using Pseudomonas putida Synthetic Biology” (P4SB), konzentrierte sich auf den Abbau der Kunststoffe PET, aus dem zum Beispiel die gewöhnliche PET Flasche besteht, und PU, aus dem zum Beispiel Schaumstoffe gemacht werden. In Zusammenarbeit mit PGS wurde bereits eine Masterarbeit geschrieben, in der es darum geht, einerseits die Verwertung einzelner Grundbausteine des Plastiks durch Mikroorganismen zu verbessern und den gleichzeitigen Abbau verschiedener Grundbausteine von PET und PU zu ermöglichen.


Bei PET und PU soll es aber nicht bleiben, denn es gibt noch sehr viel mehr Kunststoffarten, für die eine Recycling-Lösung gefunden werden muss. Dafür hört ihr bald mehr von uns…

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit mit dem Institut.





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